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Gemalt hat er schon immer.
Anfangs wollte Achim Breitkopf Schauspieler werden,
zog jedoch eine Nebentätigkeit am Staatstheater Braunschweig
in der Requisite vor.
Wer einmal Theaterluft geschnuppert habe,
käme dort nie wieder weg, so Breitkopf.
Und er blieb 5 Jahre.
Er begann damit, nicht nur malerisch tätig zu sein,
sondern machte Performances und führte diverse Aktionen durch.
Als Nachfolger des Familienunternehmens in fünfter Generation
ergriff er den Beruf des Juweliers,
machte also eine kaufmännische Ausbildung und absolvierte
verschiedene Seminare im Schmuckzeichnen und in Dekorationstechnik.
Zwar bereitete ihm diese Arbeit Freude, so Breitkopf,
doch ließ sich sein wachsendes Interesse an der Kunst nicht in einem streng
geregelten Tagesablauf integrieren.
Damit solle nun endlich Schluss sein, sagte er sich,
jetzt wolle er sich nur noch auf seine Kunst konzentrieren.










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Achim Breitkopf